Unsere Zuchtziele      
   v. Popow   

"Purzel" v. Popow
"Purzel" v. Popow & "Hopsi"


Angelika   Dürr 
Tel.    02291 900688

eMail: 
Charlys-Hundefarm@.t-online.de  
Ó  Copyright 

Name unserer Zuchtstätte:    v. Popow

Gegründet                      :     1992

Für unsere Zuchtstätte gilt in erster Linie, das freudige Wesen des Mops zu erhalten. Im Körperbau achten wir darauf, dass eben jenes lebensfrohe Wesen auch ausgelebt werden kann. So war es von Anbeginn an unser Ziel, den in den letzten jahrzehnten doch etwas zu stark verkürzten Nasenrücken wieder zu verlängern. Auch das Gewicht und die Größe spielen eine wesentliche Rolle damit der Mops seine Lebensfreude ausleben kann. So sagt der Standard aus England (F.C.I. anerkannt) zu Gewicht und Größe: 6,5 bis 8,5 kg. "Erwünscht" bei einer Schulterhöhe von 25 bis 30 cm. Und etwas weiter: Was der eine als ideal beurteilt, findet der andere zu groß oder zu klein. Wo der Rassestandard aber so viel Spielraum hat, sollten eigentlich keine Schwierigkeit entstehen und der ewige Streit über die ideale Größe völlig überflüssig sein. Einige Zeilen weiter: .....Wenn auch der Standard angibt "für Rüden sowie für Hündinnen", soll es doch einen deutlichen Geschlechtstypus geben. Es sollte nicht nötig sein, dass man unter den Bauch gucken muss, ob es ein Rüde oder eine Hündin ist; am Kopf sollte man schon das Geschlecht des Hundes erkennen können. Die Gefahr des Selektierens auf nur klein, kleiner und kleinst ist, dass man eine Art Einheitswurst kreiert.. Puppenhaft, kümmerlich und geschlechtslos."
Eine Anmerkung von mir: In den letzten jahrzehnten ist, in meinen Augen, der Mops immer größer und schwerer geworden, insbesondere die Köpfe sind häufig übertrieben groß. Dies führt dann häufig zu Schwierigkeiten bei der Geburt, so dass ein Kaiserschnitt aus diesem aber auch aus anderen Gründen häufig nicht zu umgehen ist. So ist es mir ein Wichtiges, dass eben eine solche Kaiserschnittgeburt durch die richtige Auswahl der Zuchttiere ausgeschlossen wird. Eine Hündin sollte eigenständig gebären 
und die Kleinen in den ersten Wochen versorgen können. (Aufgrund des meistens anzutreffenden Vorbiss des Mops und des stark verkürzten Fangs, benötigt eine Mopsmutter nur Hilfe beim durchtrennen der Nabelschnur)Auch der Rüde sollte ohne jegliche Hilfsmittel den Deckakt verrichten können. Nur so bleibt die gute und natürlich Fruchtbarkeit dieser Hunderasse erhalten. Wurfstärken von 6 und mehr Welpen sind nichts außergewöhnliches. 
Dem, durch den stark verkürzten Fang (Nasenrücken) bedingte Platzmangel für die Zähne kann durch eine angemessene Verlängerung wieder etwas entgegengewirkt werden, ohne dem geliebten Gesichtausdruck zu verlieren
So ist auch die geringe Beachtung der Zähne mitverantwortlich für eine übertriebene Verkürzung des Fangs, ja man neigt dazu zu sagen, das Gesicht des Mops wurde förmlich zusammengepresst. Zum Glück kann man aber heute wieder andere Zuchttendenzen beobachten.

 

Ein ganz besonderes Augenmerk lege ich auf die Aufzucht der Welpen. Es ist doch vielen Hundefreunden unbekannt, wie wichtig eine optimale Aufzucht (Prägung) des Welpen in den ersten Wochen beim Züchter ist. Nicht von ungefähr nennt man diese ersten Wochen die Prägephase. Hier wird ein junger Hund für sein ganzes Leben geprägt. Fehler die hier gemacht werden, können später zu unlösbaren Problemen führen.
Ein einfaches Beispiel: Gleich uns Menschen wird in dem ersten Lebensabschnitt der Geschmackssinn geprägt. So kann es geschehen, wenn ein junger Hund nie rohes Fleisch kennen gelernt hat, dieses sein Leben lang auch nicht anrührt.  Auch die sozialen Fähigkeiten werden ebenfalls in den ersten Wochen, für das ganze Leben geprägt. Kontakt zu den Geschwistern und zu anderen Hunden sollte für den Züchter / die Züchterin selbstverständlich sein. Aber auch der Kontakt zu Menschen prägt sich jetzt für den jungen Hund als positiv oder halt als negativ ein. So lernen meine Welpen schon in den ersten Wochen meine Anatolischen Hirtenhunde kennen und wachsen zwischen unseren anderen Möpsen heran. Auch die Bekanntschaft mit meinen Tieren auf unserem kleinen Hof hilft die große Neugier des Mops zu befriedigen.
Die Wichtigkeit dieses prägenden Entwicklungsabschnitt eines Haushundes an einem Beispiel erklären:
Wir alle haben doch schon beobachtet wie gut ein Straßenhund, sagen wir einmal aus Madrid mit seinen Artgenossen umgehen kann. Diese Hunde haben zumeist keine Probleme mit ihren Artgenossen, dem Mensch gegenüber sind sie aber häufig etwas "zurückhaltend", etwas "distanziert". Dies liegt daran, dass diese Hunde in den ersten Wochen und Monaten (der Prägephase) zwar mit ihren Artgenossen Kontakt haben aber der Mensch bleibt ihnen zunächst ein "unbekanntes" Wesen. So haben sie gelernt sich ganz natürlich zwischen ihren Artgenossen zu bewegen aber die Welt des Menschen wurde ihnen, sozusagen nicht eingeprägt. Sie bleiben dann häufig ihr Leben lang etwas Scheu.

Eine abwechslungsreiche, beschützte Jugend, die der Neugier des Mops genügend Freirauem gibt und die viel Platz für soziale Kontakte ermöglicht, erleichtern nicht nur dem Mops das Leben sondern auch seinen zweibeinigen Freunden.

 

Auch wenn viele Menschen den Mops nicht als Hund betrachten, so liegt es uns ganz besonders am Herzen, bei der Mopszucht genauestens darauf zu achten, dass der Mops ein Hund bleibt und eben nicht 
".....eine Art Einheitswurst wird, Puppenhaft, kümmerlich und geschlechtslos."
 >Zitat, Standard England.<
 Denn, -  wer den Mops wirklich kennt, weiß, dass er mehr Hund ist als so manche Hunderasse, die dem Wolf vielleicht ähnlicher sieht.

Königin Anne Kathrines Hund 16.Jh  (Quelle "Das Mopsbuch")

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